Was steckt hinter Pegasus? Europa als Kunde, Kapitalgeber und Opfer

Pegasus ist kein fernes Problem. Europa kauft, finanziert, beherbergt und zögert. Und ein Ex-Bundeskanzler baut mit dem NSO-Gründer eine Milliardenfirma.

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Was steckt hinter Pegasus? Europa als Kunde, Kapitalgeber und Opfer

TLDR

Pegasus wird gerne als israelischer Skandal erzählt, den Europa von aussen kommentiert. Die Spur führt aber mitten durch Europa. Mindestens 14 EU-Staaten haben die Software gekauft, ein europäischer Fonds hat NSO 2019 mitfinanziert, neun Gesellschaften aus dem NSO-Umfeld sassen in Luxemburg, und im Juli 2026 wurde bekannt, dass ein Mitglied des Pegasus-Untersuchungsausschusses des EU-Parlaments selbst infiziert war. Parallel baut NSO-Mitgründer Shalev Hulio mit Österreichs Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz die Firma Dream auf, die heute drei Milliarden Dollar wert ist und Regierungen Cybersicherheit verkauft. Europa ist in diesem Markt Kunde, Kapitalgeber, Standort, Opfer und Regulator zugleich. Diese Mehrfachrolle erklärt, warum seit dem Bericht des EU-Parlaments 2023 kaum etwas geschehen ist.

Europa ist nicht Zuschauer, sondern Teil der Kette

Ein Markt für staatliche Überwachung braucht vier Dinge: Technik, Kapital, Kunden und einen Rechtsrahmen, der ihn duldet. Die Technik kam bei Pegasus aus Israel. Die übrigen drei Elemente hat Europa über Jahre mitgeliefert.

Das verschiebt die Frage. Es geht nicht nur darum, was eine Firma in Herzliya tut, sondern darum, warum europäische Staaten kaufen, europäische Strukturen beherbergen und europäische Institutionen zögern. Wer kauft, hat wenig Interesse an strengen Regeln für das, was er kauft. Wer Firmen beherbergt, verdient an ihnen. Und wer beides tut, reguliert langsam.

Um diese Kette zu verstehen, lohnt sich zuerst ein Blick auf das, was Pegasus technisch so wertvoll macht.

Dein Smartphone verarbeitet Inhalte, die du nie öffnest

Ein Smartphone arbeitet ständig im Hintergrund. Es lädt Vorschaubilder, entpackt Anhänge, rendert Werbung und liest Dateiformate, bevor du eine Nachricht überhaupt bemerkst. Jede dieser Funktionen ist Programmcode, und Programmcode enthält Fehler. Ein Zero-Click-Angriff nutzt diese Fehler. Er braucht keine Täuschung, weil er keine Entscheidung von dir voraussetzt.

Ein dokumentierter Pegasus-Angriff aus dem Jahr 2023 zeigt die Kette. Die Angreifer schickten iMessage-Anhänge im Format .pkpass, das für digitale Tickets gedacht ist. Darin steckte eine manipulierte WebP-Bilddatei. Das iPhone verarbeitete sie automatisch und stiess auf einen Fehler in der Bildbibliothek libwebp, der das Ausführen von eingeschleustem Code erlaubte. Ab diesem Moment lag die Kontrolle nicht mehr beim Besitzer.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ändert daran nichts. Sie schützt Nachrichten auf dem Transportweg. Am Ende müssen sie auf dem Gerät lesbar sein, und wer das Gerät kontrolliert, liest mit. Je nach Zugriff sind Nachrichten, Passwörter, Standortdaten, Mikrofon und Kamera erreichbar. Genau diese Fähigkeit macht Pegasus für Staaten attraktiv, und genau sie macht den Missbrauch so folgenreich.

Belgrad und Brüssel: Pegasus ist 2026 aktiv

Im Oktober 2026 bestätigten forensische Analysen, dass das iPhone von Vladan Đokić, dem Rektor der Universität Belgrad, mit Pegasus infiziert wurde, über einen Zero-Click-Exploit. Đokić unterstützt die serbische Studierendenbewegung und hatte sich geweigert, gegen Proteste vorzugehen. Serbien ist EU-Beitrittskandidat. Wer den Angriff ausgeführt hat, ist öffentlich nicht zugeordnet.

Drei Monate zuvor traf es die Institution, die Pegasus untersuchen sollte. Im Juli 2026 wurde bekannt, dass der frühere Europaabgeordnete und Journalist Stelios Kouloglou im Oktober 2022 und im März 2023 mit Pegasus infiziert worden war. Er war damals stellvertretendes Mitglied des PEGA-Ausschusses, des Untersuchungsausschusses des EU-Parlaments zu Pegasus und vergleichbarer Spionagesoftware. Auch hier gibt es keine öffentliche Zuordnung zu einem Staat.

Die beiden Fälle zeigen den Kern des Problems: Ein bestätigtes Opfer beantwortet nur die Frage, wer angegriffen wurde. Wer den Angriff betrieben und wer ihn in Auftrag gegeben hat, bleibt meist offen. Diese Lücke ist kein Zufall. Sie ist eine Eigenschaft eines Marktes, in dem Kunden Staaten sind und ihre Verträge als geheim gelten.

Europa als Kunde

NSO hat dem EU-Parlament 2022 mitgeteilt, mit 14 EU-Mitgliedstaaten Verträge abgeschlossen zu haben, damals mit 22 aktiven Endnutzern in 12 Staaten. Das sind keine Ausnahmen am Rand, sondern mehr als die Hälfte der Union.

Was diese Kundschaft bedeutet, zeigt Polen. Der heutige Justizminister Adam Bodnar legte 2024 offen, dass unter der früheren Regierung zwischen 2017 und 2022 insgesamt 578 Personen mit Pegasus überwacht wurden. Der PEGA-Ausschuss hatte bereits 2023 festgehalten, dass Polen die Software als Teil eines Systems zur Überwachung der Opposition nutzte. In Spanien dokumentierten Forschende 2022 unter dem Namen CatalanGate mindestens 65 Betroffene aus dem katalanischen Umfeld, ausspioniert mit Pegasus und mit der Software des Herstellers Candiru. In Deutschland berichteten Medien 2021, das Bundeskriminalamt habe eine eingeschränkte Version von Pegasus gekauft. Behörde und Innenministerium kommentierten das öffentlich nicht. Griechenland erlebte einen eigenen Skandal mit der Konkurrenzsoftware Predator.

Der Mechanismus dahinter ist einfach. Ein Staat, der Spionagesoftware einsetzt, kontrolliert sich selbst. Der PEGA-Ausschuss stellte fest, dass Ungarn und Polen unabhängige Kontrollmechanismen abgebaut hatten und dass die Mitgliedstaaten bei der Untersuchung insgesamt kaum kooperierten. Kundschaft und Kontrolle liegen in derselben Hand.

Europa als Kapitalgeber und Firmensitz

2019 kauften die NSO-Gründer ihre Firma mit dem Geld des europäischen Private-Equity-Fonds Novalpina Capital zurück, bei einer Bewertung von rund einer Milliarde Dollar. Ein europäischer Fonds war damit für zwei Jahre der wichtigste Kapitalgeber des bekanntesten Spionagesoftware-Herstellers der Welt. 2021 verlor Novalpina nach einem Streit unter den Fondspartnern die Kontrolle.

Die rechtliche Architektur lief ebenfalls über Europa. Luxemburgs Aussenministerium bestätigte 2021 neun aktive Gesellschaften aus dem NSO-Umfeld im Grossherzogtum, darunter Q Cyber Technologies, OSY Technologies und mehrere Novalpina-Vehikel. Keine davon hatte eine Lizenz, Überwachungstechnik aus Luxemburg zu exportieren. Das war auch nicht ihr Zweck. Holding- und Finanzierungsstrukturen brauchen keine Exportlizenz, sie brauchen einen stabilen Rechtsstandort.

Bei Predator war es ähnlich. Die US-Regierung sanktionierte 2024 die Intellexa-Gruppe und ihren Gründer Tal Dilian, betroffen waren Gesellschaften in Griechenland, Irland, Ungarn und Nordmazedonien. Zypern diente als Drehscheibe, der PEGA-Ausschuss warf dem Land vor, Spionagetechnik in Drittstaaten exportiert zu haben. Die Sanktionen kamen aus Washington, nicht aus Brüssel. Auch NSO und Candiru landeten 2021 auf einer US-Liste, nicht auf einer europäischen.

Europa als Zustellinfrastruktur

Im Oktober 2026 kam ein Befund dazu, der den Werbemarkt betrifft. Forschende dokumentierten erstmals technisch, dass Spionagesoftware ohne Klick über gezielt ausgespielte Werbung auf Geräte gelangen kann. Sie nennen das Verfahren AdFection.

Der Mechanismus folgt der Logik des Werbemarkts. Dieser ist darauf gebaut, einzelne Geräte über IP-Adresse und Werbe-ID gezielt zu erreichen. Was einer Marke erlaubt, dich anzusprechen, erlaubt einem Angreifer, ein bestimmtes Gerät auszuwählen.

Zentral war die israelische Firma Discover-Tech, die als Werbeunternehmen auftrat. Mindestens 45 Geräte beim Sender Al Jazeera wurden 2024 und 2025 angegriffen, die Software wird mit hoher Sicherheit Candiru zugeordnet. Rund vier Milliarden Gebotsdatensätze zeigten Anzeigen der Firma auf knapp 200'000 Websites und Apps. Discover-Tech war von 2020 bis 2026 bei Google als zertifizierter Anbieter gelistet und im Einwilligungsrahmen des europäischen Werbeverbands IAB Europe registriert, jenem System, das Einwilligungen nach der DSGVO abbildet. Das Regelwerk, das europäische Daten schützen soll, hat den Zusteller formal akzeptiert. Erst nach den Hinweisen der Forschenden wurde die Firma entfernt. Der Exploit, der die Infektion abschloss, wurde bis heute nicht gefunden.

Der Ex-Kanzler und der NSO-Gründer

Die persönlichste Verbindung zwischen Pegasus und Europa führt nach Wien. Shalev Hulio, Mitgründer und langjähriger Chef von NSO, verliess die Firma Mitte 2022. Im Juni 2022 wurde Dream gegründet, rund einen Monat später stieg Sebastian Kurz als Mitgründer ein. Kurz war bis Dezember 2021 österreichischer Bundeskanzler.

Kurz ist heute Präsident von Dream und hält knapp 15 Prozent. Seine Aufgabe beschrieb er selbst damit, Investoren zu gewinnen. Hulio sagte 2023, Kurz bringe den grössten Teil des Geschäfts in Europa. Die Bewertung stieg von 1,1 Milliarden Dollar im Februar 2025 auf drei Milliarden Dollar im Juni 2026, als die Firma 260 Millionen Dollar einsammelte. Dream meldet seit Ende 2024 Aufträge über 300 Millionen Dollar. Der Europasitz ist in Wien, ein Büro in München ist geplant.

Dream verkauft ausschliesslich an Regierungen und staatliche Betreiber kritischer Infrastruktur: ein System zur Abwehr staatlicher Cyberangriffe, ein Werkzeug, das selbstständig Schwachstellen und Angriffswege untersucht, und eigene, sogenannte souveräne Sprachmodelle für Ministerien. Die Firma betont, ein rein defensives Produkt anzubieten und keine bedeutsame Verbindung zu NSO zu haben. Sie räumt ein, talentierte frühere NSO-Mitarbeitende eingestellt zu haben. Eine Recherche von Follow the Money fand unter 118 öffentlichen Profilen von Dream-Mitarbeitenden zwölf Personen mit Vergangenheit bei NSO oder anderen israelischen Spionagesoftware-Firmen. Kunden nennt Dream nicht.

In Österreich führte das zu parlamentarischen Anfragen. Das Bundeskanzleramt antwortete im Januar 2026, es bestünden keine Geschäftsbeziehungen zu Dream. Im Oktober 2026 griff das ZDF Magazin Royale die Frage auf, was Dream mit den sensiblen Daten macht, die es teilweise für ganze Staaten verarbeitet. Dream sagt, keinen Zugriff auf Regierungsdaten zu haben. Gegen Hulio ordnete ein Berufungsgericht in Barcelona im Februar 2025 eine Anklage im Zusammenhang mit dem mutmasslichen Pegasus-Angriff auf einen katalanischen Anwalt an. Ein Urteil gibt es nicht.

Für die Einordnung zählt weniger die einzelne Person als die Struktur. Wissen, mit dem man Schwachstellen findet, lässt sich zum Angreifen und zum Verteidigen nutzen. Die Grenze zieht nicht der Code, sondern der Betreiber, der Kunde und die Frage, wer die Daten sieht. Und die Währung in diesem Markt ist politischer Zugang. In den USA holte NSO 2025 mit David Friedman einen früheren Botschafter an die Spitze, um von der Sanktionsliste zu kommen und US-Behörden als Kunden zu gewinnen. In Europa öffnet ein früherer Regierungschef die Türen zu Regierungen. Das ist legal. Es zeigt aber, wie eng staatliche Cyberfähigkeiten, Kapital und frühere Amtsträger inzwischen verflochten sind.

Europa als Regulator, der zögert

Der PEGA-Ausschuss verabschiedete 2023 seinen Bericht. Er verlangte von den betroffenen Mitgliedstaaten, bis Ende 2023 strenge Bedingungen für den Einsatz von Spionagesoftware zu erfüllen, sonst sollte die Technik verboten werden. Ein EU-weites Spyware-Gesetz der Kommission folgte nicht.

Seit August 2025 gilt der European Media Freedom Act. Er schützt Journalist:innen und ihre Quellen auch vor Spionagesoftware, lässt aber Ausnahmen bei schweren Straftaten zu, wenn ein Gericht zustimmt. Wie dünn dieser Schutz ist, zeigte Italien 2025: WhatsApp informierte rund 90 Nutzer:innen, die mit der Software Graphite des Herstellers Paragon angegriffen worden waren, darunter italienische Journalisten. Frankreich und Grossbritannien starteten 2024 den Pall-Mall-Prozess, dessen Verhaltenskodex von 2025 viele EU-Staaten unterzeichnet haben. Er ist freiwillig und nicht bindend.

Im Juli 2026 forderten Dutzende Organisationen, darunter Amnesty International, Reporter ohne Grenzen und der Europäische Journalistenverband, die Kommission solle endlich auf die PEGA-Empfehlungen antworten, die Ausfuhrregeln für Überwachungstechnik durchsetzen und keine EU-Gelder mehr an Spionagesoftware-Firmen fliessen lassen.

Die Zurückhaltung hat einen strukturellen Grund. Nationale Sicherheit liegt nach den EU-Verträgen in der alleinigen Verantwortung der Mitgliedstaaten. Genau damit begründen Regierungen den Einsatz von Spionagesoftware. Die Union kann Märkte, Exporte und Medienfreiheit regeln, aber kaum das, was ihre Mitglieder unter dem Etikett nationaler Sicherheit tun. Und die Mitglieder, die regeln müssten, sind zu einem guten Teil selbst Kunden.

Die Kette in Rollen

Fasst man die Fakten zusammen, entsteht keine Verschwörung, sondern eine Arbeitsteilung:

  • Entwickler in Israel: NSO, Candiru und ihr Umfeld, mit überlappenden Gründern und Investoren.
  • Kapitalgeber: Genesis Partners, Francisco Partners, der europäische Fonds Novalpina, heute eine US-Investorengruppe um den Filmproduzenten Robert Simonds.
  • Rechtsstandorte: Holding- und Finanzierungsgesellschaften in Luxemburg, Drehscheiben wie Zypern.
  • Kunden: Staaten, darunter mindestens 14 EU-Mitglieder.
  • Zusteller: Werbefirmen wie Discover-Tech, zugelassen in europäischen und amerikanischen Werbesystemen.
  • Türöffner: frühere Amtsträger wie David Friedman in den USA und Sebastian Kurz in Europa, bei Dream in einem Geschäftsfeld, das nach eigenen Angaben rein defensiv ist.
  • Regulatoren: Staaten und EU-Institutionen, die zugleich Kunden oder Gastgeber sind.

Jede Rolle hat ein Argument. Der Hersteller verkauft nur an Staaten. Der Fonds finanziert eine Firma, nicht einen Einsatz. Der Rechtsstandort prüft Formalitäten. Das Werbenetzwerk sieht nur Gebote. Der Staat beruft sich auf nationale Sicherheit. Wo jede Rolle einen Teil trägt, trägt niemand das Ganze.

Was das für dich als Unternehmer:in oder Führungskraft bedeutet

Ziel solcher Angriffe sind nicht nur Regierungen und Redaktionen, sondern Personen mit wertvollen Informationen: Verwaltungsräte, Geschäftsleitungen, Anwält:innen, Berater:innen, Menschen in Verhandlungen. Die Hürde liegt bei den Kosten, nicht bei der Technik.

Für Europa kommt eine zweite Ebene dazu. Wer staatsnahe Sicherheits- oder KI-Lösungen einkauft, kauft auch Eigentümerstrukturen, Rechtsräume und Datenflüsse. Souveränität entsteht nicht durch ein Etikett, sondern durch die Antwort auf die Frage, wer Zugriff hat.

  • Betriebssystem und Apps zeitnah aktualisieren, weil Lücken nach ihrer Behebung für viele Angriffe nutzlos werden.
  • Bei exponierten Personen den Lockdown-Modus von Apple aktivieren, der Angriffsfläche abbaut.
  • Bedrohungshinweise von Apple, Google oder WhatsApp ernst nehmen und Fachstellen beiziehen.
  • Werbung auf Firmengeräten und auf Netzwerkebene blockieren, weil jede Anzeige ein möglicher Zustellweg ist.
  • Bei Sicherheits- und KI-Anbietern Eigentümer, Gerichtsstand und Datenzugriff schriftlich klären.
  • Sensible Gespräche nicht ausschliesslich auf dem Alltagsgerät führen.

Keine dieser Massnahmen garantiert Schutz. Sie machen Angriffe teurer und Abhängigkeiten sichtbar.

Ein Markt, in dem der Regulator zugleich Kunde ist, reguliert sich nicht. Er verwaltet sich.

Die wichtigsten Punkte

  • Zero-Click-Angriffe brauchen keine Handlung der Zielperson, und Verschlüsselung schützt nicht vor einem kompromittierten Gerät.
  • Pegasus ist 2026 aktiv: Bestätigt sind Infektionen beim Rektor der Universität Belgrad und bei einem früheren Mitglied des PEGA-Ausschusses.
  • Mindestens 14 EU-Staaten haben Pegasus gekauft, in Polen wurden 578 Personen überwacht, in Spanien mindestens 65.
  • Europa lieferte Kapital (Novalpina), Rechtsstandorte (Luxemburg, Zypern) und mit dem IAB-Europe-Rahmen ungewollt auch Zustellinfrastruktur.
  • NSO-Mitgründer Shalev Hulio und Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz führen mit Dream eine Firma mit drei Milliarden Dollar Bewertung, die nach eigenen Angaben rein defensiv ist und ausschliesslich Staaten beliefert.
  • Sanktionen gegen NSO, Candiru und Intellexa kamen aus den USA, ein EU-weites Spyware-Gesetz gibt es nicht.
  • Weil nationale Sicherheit Sache der Mitgliedstaaten ist und viele selbst Kunden sind, bleibt die Regulierung schwach.

Disclaimer

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Quellen

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Amnesty International Security Lab. (2023, Dezember). Pegasus zero-click exploit threatens journalists in India. https://securitylab.amnesty.org/latest/2023/12/pegasus-zero-click-exploit-threatens-journalists-in-india/

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Trending Topics. (2026, 18. Juni). Dream Security raises $260 million at $3 billion valuation, plans Munich office. https://www.trendingtopics.eu/dream-security-raises-260-million-at-3-billion-valuation-plans-munich-office/

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